Charismatisch und immer auf Ausgleich bedacht: Nelson Mandela hat Südafrika aus dem staatlich verordneten Rassismus der Apartheid geholt. Heute wäre er 100 Jahre alt geworden.

Wolfgang Drechsler
18.07.2018

Kapstadt – An einem strahlend klaren Wintertag im Mai 1994 donnert das Elitegeschwader der südafrikanischen Luftwaffe im Tiefflug über die Hügel von Pretoria. Als die Maschinen den Regierungssitz oberhalb der Landeshauptstadt erreichen, wippen die – weißen – Piloten für einen kurzen Augenblick mit den Flügeln ihrer Kampfjets, um ihren dort gerade vereidigten neuen Oberbefehlshaber zu grüßen: Nelson Mandela.

Die gleichen Piloten, die in den langen Jahren der Apartheid die Widerstandskämpfer seines Afrikanischen Nationalkongresses (ANC) in den Nachbarstaaten bombardiert hatten, schworen nun dem ersten schwarzen Präsidenten von Südafrika ihre Treue und Loyalität.

Jedem, der das Manöver am Himmel über Pretoria verfolgte, war seine Bedeutung bewusst: Mehr als alles andere symbolisierten die zum Gruß geneigten Tragflächen den Moment, in dem die weiße Minderheit nach fast 350 Jahren Alleinherrschaft ihre Macht in schwarze Hände legte.

Vielen Besuchern der historischen Zeremonie standen Tränen in den Augen, als Nelson Mandela wenig später beim Abspielen der „Stem“, der Nationalhymne seiner Unterdrücker, in einem Zeichen tiefen Respekts die Hand auf seine Brust legte. In den den vergangenen 25 Jahren gab es in Afrika viele anrührende Momente. Doch keiner reicht an den Tag heran, an dem Mandela nach 27 Jahren Haft als Staatschef vereidigt wurde – und die Rassentrennung am Kap offiziell zu Ende ging. Es war auch der Höhepunkt im langen Leben des Nelson Mandela, der heute 100 Jahre alt geworden wäre.

Während seiner fünf Präsidentschaftsjahre beeindruckte besonders, wie natürlich Mandela den Mantel der Macht nach den langen, einsamen Jahren der Gefangenschaft trug: Seine Ausstrahlung fußte dabei nicht etwa darauf, dass er die große Bühne suchte, sondern – ganz im Gegenteil – gerade darauf, dass er sich selbst nicht übermäßig ernst nahm.

Anders als bei den meisten anderen Staatslenkern war das Geheimnis seiner Macht, dass er sie nicht ständig suchte. Die große Geste und seine Gabe, auch einfache Zeitgenossen und politische Gegner wertzuschätzen, gelten als eine seiner größten Stärken. Erst diese „Kunst der Verführung“ ermöglichte es ihm auch, die scheinbar fest zementierten Rassenschablonen am Kap zu sprengen. Aber noch etwas anderes zeichnete ihn aus: Im Gegensatz zu allen anderen afrikanischen Gründervätern trat er nach nur einer Amtszeit 1999 zurück – und setzte damit ein Beispiel, das in Afrika bis heute zu den großen Ausnahmen zählt.

Seine Vita selbst gibt auf den ersten Blick wenig Aufschluss darüber, warum Mandela zu einer solchen Ausnahmegestalt der Zeitgeschichte und zum größten Sohn Afrikas wurde. Als Anwalt fiel er nicht weiter auf, als Chef der Widerstandsarmee des ANC tendierte seine Wirkung gegen null. Selbst als Redner wirkte er mit seiner harten, fast metallenen Stimme oft eher hölzern und belehrend.

Um seine globale Strahlkraft besser zu verstehen, muss man weit zurückgehen – in die sonnenverbrannten Hügel der Transkei, seiner Heimat im Südosten von Südafrika, wo er am 18. Juli 1918 in den Madiba-Clan hineingeboren wurde. Während sein Vater, ein angesehener Dorfchef, zeitlebens an den archaischen Stammesbräuchen festhielt, wechselte die Mutter frühzeitig zum christlichen Glauben – und ließ ihren Sohn bei den Methodisten taufen.

Mandela ist gerade neun, als sein Vater an einer Lungenkrankheit stirbt und Häuptling Jongintaba, ein Onkel der Familie, ihn an den Königssitz der Tembu holt. Es sind prägende Jahre: Mandelas bedächtige Redeweise, seine tadellosen Manieren, vor allem aber sein stets gemessenes, würdevolles Auftreten haben ihren Ursprung in dieser adligen Herkunft – und sind Ausdruck einer angeborenen Autorität, die ihm auch über die langen, einsamen Jahre der Gefangenschaft hinweggeholfen haben.

Auch sein späterer Führungsstil – die stete Suche nach Konsens – hat hier seine Wurzeln: Auf den Zusammenkünften der Tembu lernt Mandela frühzeitig, dass ein Führer nicht einfach einsame Entscheidungen trifft, sondern diese formt: Häufig dauern die Sitzungen der Tembu den ganzen Tag – und werden nicht eher beendet, bis jeder zu Wort gekommen ist. Erst ganz am Ende spricht sein Onkel Jongintaba und versucht, aus dem Gesagten einen Konsens zu schmieden.

Der Besuch der Clarksbury School, der ältesten Missionsschule im Ostkap, eröffnet dem Landjungen Mandela schließlich eine ganz neue Welt: Unter seinen Mitschülern sind junge Männer aus weit entfernten Landesteilen. Zum ersten Mal schließt er hier auch Freundschaft mit Menschen jenseits der eigenen Stammesgruppe.

In der damals kaum 50 Jahre alten Wirtschaftsmetropole Johannesburg, in die Mandela in den 1940er-Jahren zieht, arbeitet er zunächst als Nachtwächter auf den Goldminen und nach einem Jurastudium als Anwalt. 1952 eröffnet er die erste von Schwarzen geführte Kanzlei des Landes. Noch hat die Politik Mandela nicht im Griff: Er ist ein junger Township-Dandy, der gerne tanzt und boxt. Als Anwalt gerät er aber immer öfter mit der Rassenpolitik in Konflikt. Nur langsam driftet er in den Widerstand.

Mit dem Ende der Kolonialherrschaft im übrigen Afrika Anfang der 1960er-Jahre gerät der Apartheidstaat zunehmend unter Druck und versucht, die schwarze Opposition zu zerschlagen. Mandela ist seit Jahren im 1960 verbotenen ANC engagiert und unterstützt nun auch dessen bewaffneten Kampf.

Als Anschlagspläne auffliegen, wird er des Hochverrats angeklagt und am 11. Juni 1964 zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Grundlagen für den „Mythos Mandela“ sind die 27 Jahre Haft, aus der weder Worte noch Bilder von ihm nach außen drangen – und der Prozess wegen Hochverrats zuvor.

Die Beweislage ist erdrückend. Mandela selbst bestreitet gar nicht erst, die Ausbildung von Guerillakämpfern organisiert zu haben. Unter extremer Anspannung plant er seinen letzten Auftritt: Seine Verteidigungsrede ist ein politisches Manifest, das die Menschen weltweit inspiriert.

Am Ende der Rede legt Mandela seine Papiere beiseite. Lange blickt er dem weißen Richter in die Augen und spricht seine berühmt gewordenen Schlussworte: „Ich habe mein Leben dem Kampf des afrikanischen Volkes geweiht. Ich habe gegen weiße Vorherrschaft und ich habe gegen schwarze Vorherrschaft gekämpft. Ich bin stets dem Ideal einer demokratischen und freien Gesellschaft gefolgt, in der alle Menschen friedlich und mit gleichen Chancen zusammenleben. Für dieses Ideal lebe und kämpfe ich. Aber wenn es sein muss, bin ich auch bereit, dafür zu sterben.“ Auf der Sträflingsinsel Robben Island beginnt die härteste Prüfung seines Lebens.

Seine persönlichen Erfahrungen mit Weißen waren mehrheitlich gute, was ihn nachhaltig geprägt hat. Wohl auch deshalb nutzt Mandela die langen Jahre im Gefängnis und den Kontakt zu Wärtern aus der burischen Unterschicht, um sich in ihr Denken zu hineinzuversetzen. Er lernt die Burensprache Afrikaans und paukt Rugby-Regeln, um sich mit den Aufsehern über deren Lieblingssport unterhalten zu können, was im täglichen Austausch immer wieder das Eis bricht. Nach seiner Freilassung wird ihm dies bei der von ihm eingeschlagenen Versöhnungspolitik sehr nützen.

Fast 30 Jahre vergehen, bis Nelson Mandela seinen Traum eines farbenblinden, freien Südafrikas in die Tat umsetzen kann. Der Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa führt zur Wende. Am 11. Februar 1990 wird der berühmteste politische Gefangene der Welt in die Freiheit entlassen – eine ungebrochene, ranke Gestalt mit starkem Charisma. Auch sein kommunistisch inspirierter ANC wird zeitgleich wieder zugelassen und alle politischen Gefangenen auf freien Fuß gesetzt. Am Kap beginnt eine neue Zeitrechnung.

Doch die Ehe mit der schönen Winnie zerbricht. Seine vor kurzem mit 81 Jahren verstorbene Ehefrau ist in den Jahren des Widerstandskampfes herrisch geworden, hat sich mit brutalen Bodyguards umgeben und junge Liebhaber genommen. Obwohl Nelson Mandela sie lange stützt, werden beide 1996 geschieden. Es ist eine der dunkelsten Stunden in Mandelas Leben – und symbolisiert sein zerrissenes Privatleben. Erst mit Graca Machel, der Frau des tödlich verunglückten mosambikanischen Staatchefs Samora Machel, findet er in den letzten Jahren seines Lebens doch noch ein privates Glück.

Als Staatschef bündelt Mandela nicht nur die Hoffnungen der Schwarzen, sondern zieht auch immer mehr Weiße auf seine Seite – durch seine Versöhnungspolitik und ein untrügliches Gespür für große Gesten: Er besucht die Witwe des Apartheidarchitekten Hendrik Verwoerd zum Tee und vereint schließlich das ganze Land zur Rugby-WM 1995 hinter dem weißen Team der Springböcke. Als Südafrikas Team im Finale sensationell den haushohen Favoriten aus Neuseeland schlägt, liegen sich Schwarz und Weiß am Kap in den Armen – es ist der Höhepunkt der von ihm forcierten nationalen Aussöhnung.

Doch schneller als erwartet verpufft die Euphorie im politischen Alltag und weicht tiefer Ernüchterung. Kaum fünf Jahre nach seinem Tod am 5. Dezember 2013 ist sein Erbe stärker denn je gefährdet: Vieles deutet darauf hin, dass auch Südafrika, wie so viele andere afrikanische Staaten zuvor, beim Aufbau seiner eigenen Demokratie im ersten Anlauf scheitern wird.

Der lange, schleichende Niedergang des einstigen afrikanischen Hoffnungsträgers hat sich unter dem von schweren Korruptionsvorwürfen geplagten und im Februar vorzeitig abgelösten Präsidenten Jacob Zuma stark beschleunigt. Unter Zuma ist Südafrika zu einem Selbstbedienungsladen der schwarzen Machthaber geworden, in dem die Korruption floriert und die jungen demokratischen Institutionen ausgehöhlt worden sind.

Man mag nun streiten über das, was bleibt, vor allem jetzt, wo seine Nachfolger Mandelas Erbe in erbitterten Machtkämpfen weit schneller als erwartet verspielen. Aber etwas Großes wird in jedem Fall bleiben von der Ära des Nelson Mandela – etwas, das für viele inzwischen längst zur Selbstverständlichkeit geworden ist: Südafrikas Menschen leben heute in einem freien Land, auch wenn es noch immer viel Armut, Kriminalität und weiteren sozialen Zündstoff gibt. „Seine Ideale und sein Wunsch nach Freiheit haben am Ende gesiegt“, schreibt der Historiker Tom Lodge in der bislang wohl besten Mandela-Biographie „A critical life“ – gerade weil sie keine reine Heldenverehrung ist. „Wir können uns jedenfalls unendlich glücklich schätzen, am Kap einen solch reifen Revolutionär gehabt zu haben.“

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EX-US-PRÄSIDENT

Obama sieht Mandelas Erbe bedroht

Barack Obama hält eine große Afrika-Rede zum 100. Geburtstag von Nelson Mandela. Und beschreibt, wie derzeit um die Weltordnung gerungen werde.

Wolfgang Drechsler
17.07.2018

Auf das Leben nach seiner Präsidentschaft hatte sich Barack Obama schon zu Amtszeiten stets ganz besonders gefreut. Dann könne er endlich ohne großes Sicherheitsaufgebot um die Welt reisen, sagte der erste schwarze US-Präsident anlässlich seiner ersten Rede vor drei Jahren vor der Afrikanischen Union (AU) im äthiopischen Addis Abeba. „Und dann kann ich Afrika auch endlich häufiger besuchen.“

Dennoch hat er sich selbst nach dem Ausscheiden aus dem Amt nun noch einmal mal 18 Monate Zeit gelassen, ehe er jetzt wieder nach Afrika gekommen ist. Nach einer Stippvisite in Kenia, dem Heimatland seines früh verstorbenen Vaters, wo Obama am Montag ein Sport- und Ausbildungszentrum für Jugendliche eröffnete, stand am Dienstagnachmittag das Highlight seiner Afrikatour auf dem Programm.

Im Cricket-Stadion von Johannesburg hielt Obama seine vielleicht größte Rede seitdem er nicht mehr Präsident ist – und zwar ausgerechnet für sein großes politisches Vorbild wie er stets betont hat: die Freiheitsikone Nelson Mandela, die morgen 100 Jahre alt geworden wäre.

„Ringen um die Herzen der Menschen“

Zu Beginn seiner Rede malte der frühere US-Präsident mit dem ihm eigenen Pathos dabei ein eher trübes Bild einer Weltordnung, die hinter ihren großen Versprechen zurückgeblieben sei. Dies wäre auch der Grund dafür, warum die Welt zuletzt zunehmend brutaler und gefährlicher geworden sei. Gerade zu Mandelas Geburtstag stünde man nun an einem Scheideweg – einem Augenblick, in dem „zwei unterschiedliche Visionen um die Herzen der Menschen ringen und zwar darüber, wer wir sind und wer wir sein sollten – und wie wir uns dieser Herausforderung stellten.“

Mandela habe seinerseits mutig das Narrativ der Liebe und Versöhnung gewählt; er habe einen großen Kampf gekämpft, um die Apartheid zu besiegen. Durch seine Opferbereitschaft und entschlossene Führung aber mehr noch durch sein moralisches Vorbild hätte er das universelle Streben nach Freiheit verkörpert.

„Mandelas Licht hat selbst aus seiner kleinen Gefängniszelle auf der Sträflingsinsel Robben Island so hell geleuchtet, dass er in den späten 1970er-Jahren einen jungen Collegestudenten auf der anderen Seite der Welt inspirieren konnte, seine Ziele und Prioritäten zu überdenken“, sagte Obama zu starkem Applaus der Zuhörer.

Bedrohung von Mandelas Erbe

Später sprach der ehemalige US-Präsident auch noch über Afrikas Geschichte der „Minderwertigkeit der schwarzen Rasse und der Gleichgültigkeit gegenüber der schwarzen Kultur“. Und er erwähnte die Bedrohung, der Mandelas Erbe weltweit ausgesetzt sei.

In Südafrika werde sein Vermächtnis wegen der geringen wirtschaftlichen Verbesserungen im Leben der schwarzen Mehrheit zunehmend hinterfragt. Dies läge vor allem daran, dass sich die bereits hohe Ungleichheit seit dem Ende der Apartheid dort noch verstärkt habe, vor allem unter den Schwarzen selbst.

Die Korruption habe überall am Kap Metastasen gebildet und die Wirtschaft sei darüber in den letzten Jahren zum Erliegen gekommen – ein Verweis Obamas auf die desaströsen neun Jahre unter dem im Februar vorzeitig abgelösten Präsidenten Jacob Zuma. Gerade die Kritik an der unverfrorenen Selbstbereicherung des ANC stieß unter den 14.000 Zuschauern auf besonders große Resonanz.

Dass sich die beiden mächtigsten schwarzen Männer der Welt nach einem frühen Treffen noch vor Obamas Präsidentschaft am Ende nie mehr persönlich gesehen haben, hat sich Obama selbst zuzuschreiben. Viele Südafrikaner nehmen es ihm bis heute übel, dass er erst zu Beginn seiner zweiten Amtszeit im Juni 2013 ins Land kam – zu einer Zeit, als Mandela bereits im Sterben lag. Übel genommen haben viele Obama dies vor allem deshalb, weil er sich zuvor immer wieder vollmundig zu seinen afrikanischen Wurzeln bekannt hatte.

Dabei hatten sich viele Afrikaner von Obama gerade dank seiner Herkunft ein weit größeres Engagement für den Heimatkontinent seines kenianischen Vaters versprochen. Nicht wenige hegten dabei die naive Vorstellung, dass Obama ein ihnen wohlgesonnener reicher Onkel aus Amerika sei, der über Afrika sein Füllhorn ausschütten werde.

Doch genau das Gegenteil war am Ende der Fall. „Sogar George W. Bush hat mehr Geld in Afrika gesteckt und war öfter dort“, konstatiert Greg Mills von der Johannesburger Brenthurst Foundation. Selbst der von Obama zum Ende seiner Amtszeit vorgestellte Investitionsplan für Afrika in Höhe von sieben Milliarden Dollar zur Stabilisierung der Energieversorgung auf dem Kontinent konnte dieses Bild nicht mehr entscheidend korrigieren. Derzeit haben mehr als zwei Drittel der Menschen im Afrika südlich der Sahara keinen Strom.

Andererseits tat der US-Präsident auch gut daran, die hohen Erwartungen an seine Person frühzeitig zu dämpfen – und die Afrikaner daran zu erinnern, dass sie allein die Zukunft ihres Kontinents in den Händen hielten. Anders als viele andere westliche Politiker und Rockstars, die Afrikas Genesung an die Vergabe immer neuer Hilfsgelder knüpfen, ortete Obama das Grundübel des Kontinents von Beginn an woanders: in seinen korrupten, machthungrigen Eliten.

Appell an die Selbstständigkeit

Erfrischend deutlich hatte er im Verlauf seiner Amtszeit deshalb auch immer wieder die schlechte Regierungsführung in Afrika kritisiert und die fehlende Bereitschaft seiner Menschen, mehr Verantwortung für das eigene Schicksal zu übernehmen. Obamas selbstbewusste Ansprache bedeutet jedenfalls nichts anderes, als dass sich der schwarze Kontinent selbstständig verändern müsse.

Die immer wieder von Afrikas Führern ins Feld geführte koloniale Vergangenheit wollte Obama nie als einfache Ausrede gelten lassen. Gerade hier, so betonte er am Dienstag, sei Mandela ebenfalls einzigartig gewesen. Im Gegensatz zu fast allen anderen afrikanischen Gründervätern sei er nach nur einer Amtszeit zurückgetreten – und habe damit ein Beispiel gesetzt, dass er in Afrika bis heute zu den großen Ausnahmen zähle.

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