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Chinas Gen-Z resigniert | China und wir | Episode 1

06.05.2026
SZ

Viel Arbeit, wenig Geld, kaum Aufstieg: Die zwischen 1995 und 2012 geborenen Chinesen resignieren. China hat ein Problem. Es hat in vielen Teilen des Landes modernste Infrastruktur, weltweit die Kontrolle über wichtige Rohstoffe wie Seltenen Erden und es gibt einen Hightech-Boom: Roboter, KI und E-Autos aus China sind Weltklasse. rotzdem sind viele junge Menschen in der Volksrepublik frustriert: Haben keine Lust auf das Hamsterrad, die Aufopferung, auf ein Leben, dass immer teurer, komplizierter und einsamer wird. Bisher hat die Regierung in Peking darauf keine Antwort. Und das könnte das Regime langfristig unter Druck setzen. Wie und weshalb trotzdem momentan eher keine Rebellion der Jungen bevorsteht, darüber sprechen die China-Korrespondenten der Süddeutschen Zeitung Gregor Scheu und Lea Sahay in der ersten Folge von „China und wir“, einem vierteiligen SZ-Podcast über die neue Weltmacht und wie sie uns verändert. Die nächste Folge erscheint am 13. Mai.

 

13.5.2026

SZ

In China regiert das Geld, ohne Vermögen sollte man weder krank noch alt werden. Die Kommunistische Partei herrscht in China, aber ein kommunistisches System im Sinne von Karl Marx ist es dort sicher nicht. In den Städten regiert ein brutaler Turbokapitalismus und das Einkommen ist inzwischen extrem ungleich verteilt. Zudem altert Chinas Bevölkerung so schnell wie kaum ein anderes Land. Und der häufigste Grund für Armut ist Krankheit. Es gibt tiefe Risse im sozialen System der Volksrepublik. Welche Auswirkungen das hat und wie die Partei versucht, das zu kitten, darüber sprechen die China-Korrespondenten Lea Sahay und Gregor Scheu in der neuesten Folge von “China und wir”, einer vierteiligen Podcastserie der Süddeutschen Zeitung über die neue Weltmacht und wie sie auch uns in Europa verändert. Sie erscheint jeden Mittwoch im Kanal von “Das Thema”. Die nächste Folge kommt am 20. Mai.